Galerie
Künstler
Elena Kozlova
Hea-Jung Kwon
Corinne von Lebusa
Biographie
Suzanne Levesque
Sophie von Stillfried
Hua Tang
assoziierte Künstler
Ausstellungen
Kunstberatung
Collection Goethel
News/Presse
Impressum
Datenschutz
Links
 
Biographie

1998 Studium an der Burg Giebichenstein Halle, Fachrichtung
Modedesign
2001 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Malerei
2002 Fachklasse Malerei, Prof. Arno Rink
2005 Fachklasse Malerei, Prof. Neo Rauch
2008 Diplom der Malerei bei Prof. Neo Rauch an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig
Ausstellungen

2015
- EA "Was ich seh, sieht das Andere" Galerie Kleindienst, Leipzig
2013
- EA "Halt mich, oder halt nicht" Galerie Jette Rudolph, Berlin
2009
- EA "Ich geh mit dir wohin ich will" Stadtgalerie Schwaz/Österreich
2008
- GA "Body Sweet", Helene Nyborg, Kopenhagen
- EA "Schön ist die Jugend" Galerie Kleindienst, Leipzig
2007
- GA "Swing", Galerie Jens Goethel, Hamburg
- EA "mein gläubiges Herz", Galerie Post, Dresden
2006
- GA "Au revoir Florette", Galerie Christa Burger, München
- GA „auf zeit“ hamburg-leipzig 6:3, Galerie Jens Goethel
- GA „Junge Kunst 11“, Galerie Kleindienst, Leipzig
- GA „exemplar l’amour“, Galerie Jens Goethel, Hamburg
2005
- GA „Im Osten was Neues“, Villa Beethovenstraße, Leipzig
2004
- GA „juli quin.total cx“, villa auf der Karl-Liebkneckt Strasse, Leipzig
2003
- GA „the menstrulation & the womana lib“ im schnucki kusch kusch, Leipzig
Um Geschichten zwischen Mann und Frau geht es in den kleinformatigen Malereien und Zeichnungen der Leipziger Künstlerin Corinne von Lebusa. In Anwendung von verschiedenen Techniken der Aquarell- und Ölfarbe, kombiniert mit Tuschzeichnung, gestaltet die Schülerin von Neo Rauch kleine bildhafte Episoden, die abschließend mit Retuschierfirnis lasiert werden. Als kleine Bedeutungspartikel werden zudem Ausschnitte aus Zeitschriften oder eigene Vorzeichnungen collagehaft montiert und in Gestaltung des Gesamten integriert. In der Präzision ihrer Zeichnung und die Aneinanderreihung von klein gerahmten Bildfeldern, gleichen Lebusas Erzählungen dem Stil des Comic und der Werbegrafik aus dem Amerika der fünfziger Jahre. Wie Illustrationen in medizinischen Handbüchern gestaltet, drückt sich in ihren Werken hinter der großen Fabulierfreude traumhaft Imaginäres und Hintergründiges aus. Die kleinteiligen Bildwerke geben Hinweise auf das Leben und tarieren die erotischen und sexuellen Beziehungen, sowie die komplizierten Beziehungsgeflechte zwischen den Geschlechtern aus. Nüchterne Nacktheit und weiß belassene Körper verursachen einen erbarmungslosen Realismus in der Darstellung, ein Effekt, der wiederum ganz bewusst mit glamourösen Hintergründen in Beziehung gesetzt wird. Schwarz konturiert agieren die Figuren im Bild. In anderen Bildern kokettieren die Frauen mit ihren weiblichen Reizen und provozieren den voyeuristischen Blick des Betrachters.
Lebusas Bilder versprechen keine Lösungen, sondern regen zu Gedankenspielen an und wollen Lebensgewohnheiten hinterfragen. Viele ihrer Andeutungen bleiben allegorisch verschlüsselt. Der Reichtum an Details und die sensible farbliche Gestaltung machen jedoch den großen den Reiz ihrer Arbeiten aus.

Dr. Annette Baumann